Grabwächter Decks - Teil 2

In unserem letzten Artikel haben wir bereits einen ersten Blick auf die Grabwächter geworfen. Wir wollen heute dort anknüpfen, wo wir das letzte Mal aufgehört haben, um euch auch die letzten wichtigen Besonderheiten des Themendecks zu erläutern!

Schlüsselkarten zum Sieg

Bisher haben wir uns noch nicht den Zauber- und Fallenkarten gewidmet. Wie ihr euch mit Sicherheit schon denken könnt, ist insbesondere Tal der Toten von großer Bedeutung für euer eigenes Spiel, da sie den Friedhof lahmlegt, euren Grabwächtern einen großen Powerschub gibt und noch dazu deren Effekte aktiviert.

Eine weitere Schlüsselkarte ist Magieartige Dimension, da sie gegnerische Monster aus dem Weg räumen und euch auch mühelos eure höherstufigen Grabwächter beschwören lässt!

Die durch Tal der Toten auferlegten Einschränkungen umgeht ihr mit der schon einmal erwähnten Grabwächters Stele sowie Ritus des Geistes. Gegnerische Karten nehmt ihr mit Schwerer Sturm und Staubtornado vom Feld.

Unsere eigene Defensive organisieren wir mit Feierliches Urteil, die uns vor allen lästigen Karten schützen kann und Reißender Tribut, der das Feld aufräumt, nachdem sich euer Gegner die Kontrolle über eben dieses sichern konnte. Vergesst auch nicht Spiegelkraft und Magischer Zylinder, die euch dabei helfen kann, den letzten Schaden durchzudrücken, auch wenn euer Feld mal etwas leerer ist.

Fazit

Ihr seht also, auch wenn man nur auf Structure Deck und häufige Karten setzt, kann man ein ordentliches Deck zusammenstellen. Mag sein, dass es nicht so viele Super und Ultra Rares enthält, doch das ist keine zwingende Voraussetzung. Und gerade bei der aktuellen Banned List wünscht man sich immer mal wieder ein wenig Abwechslung, die man auf diese Weise erhält.

Have a nice Day! Dust

Vielen Dank an den lieben Dust, der sich damit erstmal wieder verabschiedet. Ich übernehme jetzt wieder und schaue mir nun mal an, welche Karten ich in dem Deck ändern würde, um es auch im Advanced Format spielen zu können.

Konzentration aufs Wesentliche

Das ursprüngliche Deck setzte auf 15 verschiedene Monster. Zwar gibt es Decks, in denen sich eine solche Vorgehensweise grundsätzlich empfiehlt (beispielsweise die Lichtverpflichteten Monster, die immer viele verschiedene Monster im Friedhof haben wollen, um Urteilsdrache zuverlässig beschwören zu können), allerdings gibt es auch bei den Grabwächtern einige Monster, die schlichtweg besser als ihre Kameraden sind und die daher häufiger zum Einsatz kommen sollten.
Gerade der sehr wichtige Grabwächters Anwerber fällt in diese Kategorie, da er eurem Deck Stabilität gibt und nahezu unmöglich Kartennachteil verursachen kann. Daher müssen wir ihn in maximaler Ausführung spielen. In Kombination mit Grabwächters Abkömmling könnt ihr sogar Kartenvorteil erwirtschaften, während ihr gegnerische Monster vom Feld schießt. Da wir ihn uns aber immer suchen können, wenn wir ihn benötigen, sollten hier 2 Exemplare reichen.

Anders sieht das wiederum bei Grabwächters Spion aus. Ich kenne nicht viele Monster, die man fast immer bedenkenlos setzen kann, doch er gehört definitiv dazu. Daher hier also 3 Exemplare.
Da wir wirklich immer Tal der Toten auf der Hand haben wollen, packen wir ebenfalls 3 Kopien von Grabwächters Kommandant ins Deck, den wir abwerfen können, um uns die Spielfeldzauberkarte auf die Hand zu holen.

Die restlichen Slots füllen wir mit 1 Kopie von Grabwächters Attentäter auf, der mit Hilfe seines Effekts gegnerische Monster in die verwundbarere Verteidigungsposition versetzen kann. Dazu gesellen sich dann noch 2 Fossiler Pachycephalosaurier, die als Anti-Element gegnerische Decks stören sowie Gorz Gesandter der Unterwelt.

Cuts

Welche Karten müssen meiner persönlichen Ansicht nach unbedingt raus aus dem Deck? Nun, hier reiht sich Staubtornado ganz vorne ein. Er erfüllt 1 zu 1 denselben Zweck wie Mystischer Raum-Taifun, wobei letzterer bereits in dem Spielzug aktiviert werden kann, in dem ihr in ihn zieht. Folglich sollte die Schnellzauberkarte immer den Vorzug gegenüber der langsameren Falle erhalten.

Von Magischer Zylinder bin ich ebenfalls nicht allzu sehr begeistert. Zugegeben, er kann euch natürlich mal ein Spiel gewinnen, wenn er die letzten wichtigen Punkte Schaden verursacht, allerdings können gute Spieler einerseits den Zylinder umspielen und andererseits nimmt sein Effekt keinen Einfluss auf das Spielfeld. Aktiviert ihr ihn im frühen Spielverlauf, wenn euer Gegner noch nahezu mit seinen gesamten Life Points spielt, so steht ihr anschließend immer noch vor dem Problem, wie ihr mit dem gegnerischen Monster umgehen sollt. Ein Dimensionsgefängnis verursacht zwar keinen Schaden, dafür ist das gegnerische Monster dann aber auch wirklich endgültig aus dem Weg geräumt, was sich gerade mittel- bis langfristig häufig als deutlich wichtiger erweist.

Damit müssen wir auch für heute wieder Schluss machen. In Teil 3 gibt es dann die letzten Änderungen an dem Deck sowie eine fertige Deckliste!

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