Die Gladiatorungeheuer - Teil 1

Ich war schon wieder kurz davor, euch eine Vorstellung der nächsten nächsten coolen Themendecks, die mit Order of Chaos spielbar werden, zusammen zu stellen. Dann habe ich mich allerdings daran erinnert, dass unsere Facebook-Fans Azad und Daniel schon länger um einen Artikel über die Gladiatorungeheuer gebeten haben. Ich möchte sie nicht länger warten lassen und habe mir direkt ein paar Gedanken zur vielseitigen Monsterfamilie gemacht!

Echtes Teamwork

Bei den Gladiatorungeheuern handelt es sich um ein äußerst flexibles Themendeck. Nahezu alle Monster aus dieser Familie verfügen über einen Effekt, der euch ein anderes Gladiatorungeheuer von eurem Deck beschwören lässt, nachdem sie gekämpft haben – unabhängig davon, ob sie angegriffen haben oder angegriffen wurden. Im Gegenzug landet das Gladiatorungeheuer, das ihr zuvor noch auf dem Spielfeld hattet, in eurem Deck. Es verhält sich also ganz ähnlich wie bei einem Tag Team, bei dem immer nur ein Spieler aktiv am Geschehen teilnimmt und der andere auf der Wartebank verweilt.
Da einige der Effekte äußerst spielstark sind – so lässt euch beispielsweise eine Zauber- oder Fallenkarte zerstören –, habt ihr üblicherweise für jede aktuelle Situation auf dem Spielfeld immer das richtige Monster in der Hinterhand! Die Voraussetzung dafür ist lediglich, dass ihr eure Gladiatorungeheuer auch auf dem Spielfeld halten könnt. Neben Schutz in Form von Fallen, wie Dimensionsgefängnis, kommen an dieser Stelle auch Karten zum Einsatz, die man sonst äußerst selten antrifft, beispielsweise Waboku!

Fusionen mal anders

Die Rolle der Bossmonster im Gladiatorungeheuer-Deck nehmen verschiedene Fusionsmonster ein. Im Gegensatz zu normalen Fusionsmonstern benötigt ihr für ihre Beschwörung keine Polymerisation oder irgendeine andere Karte, mit deren Hilfe ihr die Beschwörung einleiten könnt; dafür muss zur Beschwörung der besonders spielstarken Fusionen ein bestimmtes Gladiatorungeheuer an der "Kontaktfusion" teilnehmen. Im Fall des wichtigsten Monsters, Gladiatorungeheuer Gyzarus, das bei seiner Ankunft auf dem Spielfeld gleich 2 beliebige Karten zerstören kann, wäre das Gladiatorungeheuer Bestiari.
Wollt ihr lieber den mächtigen Gladiatorungeheuer Heraklinos aufrufen, der jede gegnerische Zauber- oder Fallenkarte (bis auf Konterfallenkarten) annullieren kann, so benötigt ihr gleich 3 Gladiatorungeheuer und unter ihnen muss sich auch noch Gladiatorungeheuer Laquari befinden.

Was sich im ersten Moment noch nach etwas viel Aufwand anhört, wird enorm durch Gladiatorungeheuer Darius erleichtert. Betritt er als das Spielfeld durch den Effekt eines anderen Gladiatorungeheuers, so könnt ihr ein anderes Gladiatorungeheuer von eurem Friedhof als Spezialbeschwörung beschwören. Das ist dann eben in den meisten Fällen der dringend benötigte Gladiatorungeheuer Bestiari, um auf Gladiatorungeheuer Gyzarus zu kommen.

Umweg zum Sieg

Eines der größten Probleme des Decks ist die Abhängigkeit vom Kampf mit gegnerischen Monstern. Fehlen euch gerade mal die Möglichkeiten, um mit einem eurer weniger angriffsstarken Gladiatorungeheuer über ein gegnerisches Monster angreifen zu können, so fühlt ihr euch fast schon "gelähmt". Abhilfe schafft hier die Unterstützungskarte Versuchstiger, den ihr als Spezialbeschwörung von eurer Hand beschwören könnt, wenn ihr ein offenes Gladiatorungeheuer kontrolliert. Anschließend könnt ihr Versuchstiger opfern und das Gladiatorungeheuer zurück in euer Deck mischen, um ein anderes Gladiatorungeheuer von eurem Deck zu beschwören. Der Clou: Ihr könnt es dabei so behandeln als wäre es durch den Effekt eines Gladiatorungeheuers beschworen worden. Somit erhält das Monster also direkt seinen Effekt und ein Bestiari könnte beispielsweise eine gegnerische Zauber- oder Fallenkarte zerstören.

Ein weiteres Monster, das die Combos der Gladiatorungeheuer weiter vereinfachen kann, ist Elementarheld Prisma. Mit seiner Hilfe befördert ihr mühelos Bestiari oder Laquari in euren Friedhof. Da sein Name anschließend als "Gladiatorungeheuer" gilt, könnt ihr Versuchstiger beschwören und Gladiatorungeheuer Darius rufen. Dann steht einer Kontaktfusion zu Gyzarus oder Heraklinos nichts mehr im Weg und ihr macht einen gewaltigen Schritt in Richtung Sieg!

Puh, das waren ja schon jede Menge Tricks, die wir hier im ersten Teil unseres Artikels erläutert haben. Nachdem ihr jetzt wirklich Bescheid wissen solltet, wie das Deck funktioniert, können wir uns auch an eine fertige Deckliste heran wagen. Diese gibt es dann im zweiten Teil dieses Specials!

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