Die Wächter der Natur - Teil 2

Im ersten Teil unserer Deckvorstellung der Naturias haben wir uns das Deck von Daniel angesehen und bereits eine große Besonderheit der Naturias heraus gearbeitet: Sie verfügen über mehrere Möglichkeiten, den Gegner einzuschränken. Ebenfalls angedeutet habe ich bereits, dass ich mich bei den Decks die ich baue, meist auf eine Strategie konzentriere und diese konsequent verfolge. Entsprechend habe ich heute für euch ein Naturia-Deck zusammen gestellt, das sich voll und ganz darauf versteift, den Gegner komplett einzuschränken:

18 Monster:

3 Naturia-Bambussprosse
3 Naturia-Felsen
2 Naturia-Schmetterling
2 Naturia-Kosmorübe
3 Donnerkönig Rai-Oh
2 Schädelsuchender Ritter
2 Kaktus-Türsteher
1 Sangan

13 Zauberkarten:

3 Bürde des Mächtigen
3 Topf der Gegensätzlichkeit
1 Buch des Mondes
1 Feindkontrolle
2 Mystischer Raum-Taifun
1 Schwarzes Loch
1 Wiedergeburt
1 Schwerer Sturm

9 Fallenkarten:

2 Bodenlose Fallgrube
2 Ernste Warnung
1 Spiegelkraft
1 Feierliches Urteil
2 Teuflische Kette
1 Sieben Werkzeuge des Banditen

Dieses Deck setzt voll darauf, euren Gegner zunächst unter Druck zu setzen und ihm anschließend jegliche Möglichkeit zu nehmen, ins Spiel zurückzukommen. Neben dem häufig zum Einsatz kommenden Donnerkönig Rai-Oh vertrauen wir hier auch auf den ebenso angriffsstarken Schädelsuchender Ritter, der die Effekte gegnerischer Monster egalisiert. Dafür verlässt er zwar selbst das Spielfeld, doch da eure eigenen Monster gegnerische Monster im Kampf bezwingen können, bringt euch das nur noch weiter nach vorne.

Selbst eure kleineren Naturia-Monster können es mit den meisten gegnerischen Monstern im Kampf aufnehmen, wenn ihr erstmal Bürde des Mächtigen aufs Spielfeld bringt. Diese schwächt gegnerische Monster abhängig von der Anzahl ihrer Stufensterne, so dass euer wichtigstes Monster, Naturia-Bambussprosse, nicht einmal von Sternenstaubdrache abgeräumt werden kann.
Euer Naturia-Felsen kann ebenfalls kaum noch vorteilhaft abgetauscht werden, da dieser mit seinen 1500 ATK auch gegen nahezu alle gegnerischen Stufe 4 Monster im Kampf bestehen kann.

Unerwartete Synchrobeschwörungen

Setzt euer Gegner ein Monster, so könnt ihr mit Naturia-Kosmorübe einen großen Zug vorbereiten. Beschwört sie einfach als Spezialbeschwörung von eurer Hand und ihr habt direkt einen Empfänger auf dem Spielfeld, mit dem ihr eine Synchrobeschwörung einleiten könnt.
Als Stufe 2 Empfänger gibt sie euch gemeinsam mit einem der vielen Stufe 4 Monster im Deck Zugriff auf Brionac, Drache der Eisbarriere oder Orient-Drache, die dann erneut riesigen Druck aufbauen können, wenn euer Gegner nur ein gesetztes Monster bzw. ein Synchromonster auf dem Spielfeld hatte. Alternativ könnt ihr sie auch für Naturia-Bambussprosse im Folgezug opfern, so dass ihr einen dauerhaften Jinzo und Entzauberer in einem aufs Spielfeld bekommt!

Die wichtigste Absicherung für euer Deck ist jedoch Kaktus-Türsteher, der gemeinsam mit einem eurer Naturias verhindert, dass euch euer Gegner ein Bossmonster als Spezialbeschwörung vor die Nase setzen kann. Darüber hinaus verfügt er über sehr gute 1800 ATK, so dass er auch ohne Bürde des Mächtigen gegnerische Monster im Kampf bezwingen kann!

Eine letzte Option für das Deck wäre Göttlicher Zorn, auf den wir nun allerdings verzichtet haben. Dafür haben wir Ernste Warnung und Bodenlose Fallgrube den Vorzug gegeben, die euch ebenfalls gegnerische Monster vom Hals schaffen können, wobei ihr hier keine wichtigen Handkarten verliert.

Was haltet ihr von unserem Deck und können euch die Naturias überzeugen? Ihr findet in den Kommentaren zum letzten Artikel übrigens auch ein schönes Deck von chrissone, also seht euch auf jeden Fall auch das noch mal genauer an!

Back