Exodia-Decks Teil 1

Ihr habt auf unserer Facebook-Seite abgestimmt und euch mehrheitlich dafür ausgesprochen, auch mal das Thema Exodia etwas näher zu besprechen. Wir wollen keine Zeit verlieren und mal auf eines der interessantesten Themen im Yu-Gi-Oh! Universum eingehen.

Die Funktionsweise

Exodia ist nicht nur ein Monster, sie stellt eine der Möglichkeiten dar, das Spiel zu eigenen Gunsten zu entscheiden. Neben dem Kopf von Exodia müsst ihr allerdings auch noch Linkes Bein der Verbotenen, Rechtes Bein der Verbotenen, Linker Arm der Verbotenen sowie Rechter Arm der Verbotenen auf der Hand halten, um das Spiel zu gewinnen. Das gestaltet sich in der Praxis üblicherweise als äußerst schwierig, denn mit ihren unterirdischen Werten sind die einzelnen Teile von Exodia mehr oder weniger komplett nutzlos, so dass sie euch das Deck "verstopfen" und ihr Wege finden müsst, sie entweder auf eine Weise für euch zu nutzen oder sie alternativ ignorieren zu können. Glücklicherweise gibt es für beide Ansätze gute Möglichkeiten. Doch zunächst wollen wir uns einigen anderen Ansätzen widmen, die mittlerweile nicht mehr genutzt werden können.

Ausgediente Strategien

Zu verschiedenen Zeitpunkten gab es in der Yu-Gi-Oh! Geschichte immer mal wieder Möglichkeiten, Exodia relativ problemlos aufzurufen. So war es beispielsweise möglich, mit Hilfe von Magische Bibliothek des Königs, Gerfried, Eisenritter sowie Elma, Schmetterlingsdolch, das eigene Deck in nur einem Zug auf die Hand zu ziehen (nachdem man beide Monster aufs Spielfeld beschworen hatte, rüstete man Gerfried mit Elma aus, um so eine Zählmarke auf die Bibliothek zu bekommen. Da Elma durch den Effekt von Gerfried zerstört wurde und durch seinen eigenen Effekt erneut auf die eigene Hand kam, konnte man diese Aktion beliebig oft wiederholen, um so der Bibliothek unendlich Zählmarken zu bescheren, mit deren Hilfe man das eigene Deck komplett aufziehen konnte). Mit dem Verbot von Elma hat sich diese Combo jedoch komplett erledigt.

Karte der sicheren WiederkehrDarüber hinaus gab es einige mehr oder weniger Erfolg versprechende Combos mit Karte der sicheren Wiederkehr. Die vielleicht bekannteste benötigte neben der permanenten Zauberkarte noch 2 Kopien von Manticore der Finsternis Ihr benötigt eine Kopie auf der Hand und musstet die andere nur irgendwie in euren Friedhof befördern (beispielsweise mit Törichtes Begräbnis). Nun konntet ihr während der End Phase den Effekt der Manticore in eurem Friedhof aktivieren, indem ihr die andere Kopie von eurer Hand abgeworfen habt. Durch Karte der sicheren Wiederkehr habt ihr anschließend eine Karte aufgezogen. Wiederholt den Vorgang einfach beliebig oft, um so euer gesamtes Deck aufzuziehen.

In Zeiten der Synchromonster gab es eine Alternative rund um Kolossaler Kämpfer, den ihr immer und immer wieder in ein stärkeres gegnerisches Monster geschickt habt, um ihn so unendlich oft wiederbeleben und mit Karte der sicheren Wiederkehr aufziehen zu können, doch diese wurde hierzulande nie sonderlich populär.

Das schließt auch schon den ersten Teil unserer Artikelserie ab. Im zweiten Teil befassen wir uns mit gleich 2 Varianten von Exodia-Decks, die auch heute noch spielbar sind!

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