Zusammenfassung der YCS Paris

[caption id="attachment_2396" align="alignright" width="222" caption="Die Yu-Gi-Oh! Championship Series machte Halt in Paris!"]Die Yu-Gi-Oh! Championship Series machte Halt in Paris![/caption]Am vergangenen Wochenende fand die Yu-Gi-Oh! Championship Series in Paris statt. 852 Spieler fanden sich in der französischen Hauptstadt zusammen, um einen neuen Champion zu küren. Es war ein tolles Turnier, bei dem am Ende der Niederländer Stephan Sluis die Nase vorn hatte. Nachdem er bereits im letzten Jahr auf der Europameisterschaft auf sich aufmerksam machen konnte, als er es bis ins Finale schaffte, hatte er sich den Sieg redlich verdient!

Selbst wenn ihr nicht vor Ort gewesen seid, so lohnt sich ein Blick in die Offizielle Coverage der YCS Paris. Dort erfahrt ihr beispielsweise, welche Decks die Top 16 Spieler gespielt haben. Erwartungsgemäß werden diese in Kürze auch auf euren örtlichen Turnieren von einzelnen Spielern übernommen werden, so dass ihr euch besser darauf einstellen könnt, wenn ihr die Listen ein wenig studiert.

Abwechslungsreiches Format

Sternenstaubdrache/AngriffsmodusDiesmal gab es eine sehr große Deckvielfalt an der Spitze; die besten 32 Spieler haben auf sagenhafte 11 verschiedene Decks gesetzt! Unter den Top-Decks waren beispielsweise auch die Dragunities vertreten, die wir auch hier schon etwas näher vorgestellt haben (Vorstellung Teil 1 und Teil 2). Merlin Schumacher spielte diese auf vollkommen ungewohnte Weise, denn er konnte in das Themendeck sogar noch einen Sternenstaubdrache/Angriffsmodus integrieren! Das verschaffte ihm wesentliche Vorteile und traf seine Gegner stets sehr unvorbereitet.

Die dominantesten Decks waren die Sechs Samurai, gefolgt von den Grabwächter und den X-Säbeln. Zumindest bei letzteren war das etwas überraschend, denn zuletzt hatte das im vergangenen Format so dominierende Deck häufig das Nachsehen. Stephan Sluis, der Gewinner des Events, führte diese allerdings zum Sieg über das Chaos-Plant Decks seines Gegners im Finale, Tudor Mitchell. Da wir beide Decks hier bisher noch nicht näher vorgestellt haben, wollen wir das beizeiten nachholen und euch die grobe Funktionsweise der Decks erläutern.

Zwangsevakuierungsgerät ist eine echte Alternative zur teureren Ernsten Warnung!Für weitere Überraschungen sorgte der Deutsche Lukas Prinz, der es mit einem Zombie-Deck bis in die Tops geschafft hat sowie ein Karakuri-Machina-Plant (KMP) Deck. Außerdem bewies Martyn Jones, dass man nicht immer teure Karten wie Topf der Gegensätzlichkeit oder Ernste Warnung benötigt, um gut abzuschneiden. Er hat in seinem Grabwächter-Deck auf beide Karten verzichtet und damit bewiesen, dass auch Spieler mit einem etwas enger geschnürten Geldbeutel oben mitspielen können, solange sie nur kreativ genug sind. Erfahrt mehr zu seinem Deck in seinem Deck Feature.

Side Events im Fokus

Naturia-Landoise trat in den Public Events in Erscheinung!Ebenfalls ungewöhnlich ist das hohe Interesse an den Public Events am vergangenen Wochenende. Das lässt sich primär darauf zurückführen, dass Hidden Arsenal 4 – Trishula's Triumph im Main Event noch nicht turnierlegal war. Entsprechend traf man Trishula, Drache der Eisbarriere, Naturia-Landoise und die Fableds nur auf dem YCS Trial und den anderen Public Events an.

Dort sorgten sie aber trotzdem schon für viel Aufsehen und entschieden das ein oder andere Spiel für sich. Solltet ihr euch bisher noch nicht allzu ausführlich mit den brandneuen Karten auseinander gesetzt haben, so wird es höchste Zeit, das jetzt noch nachzuholen (unser Special zu Hidden Arsenal 4 - Teil 1 und Teil 2)!

Sollte euch die Offizielle Coverage aufgrund der englischen Sprache viele Probleme bereiten, so könnt ihr es auch mal mit Google Translate versuchen. Zwar werden einige Sätze durch die Übersetzung etwas schwieriger verständlich, den Sinn könnt ihr aber meistens trotzdem erkennen. Könnt ihr euch für das geschriebene Wort weniger begeistern, so empfehle ich einen Blick in meinen YouTube.com Kanal. Dort gibt es auch einige Videos vom Event, die euch ein paar gute Eindrücke vermitteln können sollte, was sich vor Ort genau abgespielt hat.

Wart ihr bei der YCS Paris und falls ja, wie hat euch das Event gefallen? Was glaubt ihr, welche Decks werden jetzt in naher Zukunft das Turniergeschehen dominieren? Welche Karten wollt ihr euch jetzt schnellstmöglich besorgen? Lasst es uns wissen und hinterlasst einen Kommentar!

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