Die 5D’s Duelist Pack Collection 2011

Die meisten Artikel, die in den letzten Tagen auf unserer Seite veröffentlicht wurden, drehten sich um Hidden Arsenal 4. Das neue Set steckt zwar voller spielstarker Karten, wie wir euch unter anderem auch mit Hilfe der Videos von der Display-Öffnung erklärt haben, allerdings ist es im Main Event Yu-Gi-Oh! Championship Series, die am kommenden Wochenende in Paris ausgetragen wird, noch nicht turnierlegal. Folglich werden wir dort keine atemberaubenden Combos mit Trishula, Drache der Eisbarriere sehen.

Um ganz ehrlich zu sein, fällt es derzeit allgemein sehr schwer, ein dominantes Deck auszumachen. Auf den vergangenen Turnieren dominierten stets andere Decks. Mal hatten die Sechs Samurai die Nase vorn, dann waren da noch die X-Saber, Fisch-Decks stürmten erstmals nach vorne und auf wieder anderen Turnieren dominierten sogar Karakuris. Die einzige Gemeinsamkeit zwischen all diesen Ergebnissen: Von den ewig infernalen Monstern war weit und breit nichts zu sehen.

Vermeintlicher Todesstoß?

Die Infernities konnten bereits kurz nach ihrem Erscheinen große Erfolge feiern. Dann mussten sie sich nach und nach der Übermacht der X-Saber im letzten Format geschlagen geben, bis schließlich eine Regeländerung dafür sorgte, dass der so wichtige Hundertäugige Drache verboten wurde.

Konkret besagt die Neuregelung, dass in Europa lediglich die Karten gespielt werden dürfen, die auch hierzulande erschienen sind. Da der Hundred-Eyes Dragon zuvor lediglich in Amerika erschienen war, gab man den Infernities somit den Todesstoß. Doch Konami ist sich selbstverständlich ebenfalls darüber bewusst, dass europäische Spieler mit denselben Karten spielen möchten, wie amerikanische Duellanten. Eine Lösung war schnell gefunden: Die Yu-Gi-Oh! 5D Duelist Pack Collection 2011. In dieser kleinen, schwarzen Box stecken jede Menge coole Karten:

Hier bekommt ihr also wirklich etwas für euer Geld geboten. Während ihr aus dem Duelist Packs - Yusei 3 immerhin auch einige spielstarke Karten wie Straße zum Sternenlicht oder Effektverschleierin ziehen könnt, sind für die meisten Spieler die Promokarten ausschlaggebend. Insbesondere eben Hundertäugiger Drache. Was macht ihn nun so spielstark?

Hundertäugiger Drache

Ewig infernaler ErzunterweltlerDie Infernities leben von ihren Monstereffekten. Diese werden aktiv, sobald ihr keine Karten mehr auf eurer Hand haltet. Ist es erstmal soweit, dreht das Deck richtig auf! Ewig infernaler Erzunterweltler kann nicht nur als Spezialbeschwörung das Feld betreten, wenn ihr keine Handkarten mehr habt und in ihn zieht, er bringt euch auch eine "Ewig infernal"-Karte auf eure Hand, nachdem er so beschworen wurde. Damit sucht ihr euch die wichtigen Karten für eure Combo zusammen!

Ewig infernales TrugbildDiese sind Ewig infernaler Totenbeschwörer, Ewig infernales Trugbild und Ewig infernaler Käfer. Ewig infernaler Totenbeschwörer bringt euch 1 Monster aus eurem Friedhof zurück aufs Spielfeld, während Ewig infernales Trugbild gleich 2 zurück bringen kann! Darüber hinaus kann Ewig infernaler Käfer geopfert werden, um weitere Kopien aus eurem Deck zu suchen und als Spezialbeschwörung zu beschwören. Was stellt ihr nun mit so vielen Monstern auf dem Feld an? Nun, da es sich beim Käfer gleichzeitig um einen Empfänger handelt, kann das synchronisieren ab diesem Zeitpunkt munter beginnen!

Schnell habt ihr so durch ein paar Kartencombos 2 oder mehr höherstufige Synchromonster auf dem Spielfeld. Eines eurer Lieblingsziele wird unweigerlich Hundertäugiger Drache sein, denn er kann den Effekt von jedem der an der Combo beteiligten Monster annehmen! Folglich startet ihr eure komplette Kette ein weiteres Mal, indem ihr ihn den Effekt von Ewig infernales Trugbild kopieren lasst und beschwört noch mehr spielstarke Synchromonster.

Stehen eurem Gegner erstmal Hundertäugiger Drache, Brionac, Drache der Eisbarriere und Sternenstaubdrache gegenüber, so wird er schnell die Segel streichen und aufgeben!

Interessant ist, dass die Infernities sowohl aggressive als auch defensive Spielweisen zulassen. Daher handelt es sich um eines der wohl flexibelsten Themendecks, das ihr in jedem Fall auch mal testen solltet. Zumindest, um hinterher zu wissen, wie ihr dagegen bestehen könnt!

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